Meine aktuelle Situation

Rika alias TANTE PUH®

Ich kann noch mit meinem linken Daumen tippen und bevor ich das bald nicht mehr kann, habe ich noch etwas zu erzählen: 

Nach 3 jähriger Odyssee durch Krankenhäuser und 3 Wirbelsäulen OPs die keine Heilung brachten, endlich eine Diagnose: ALS, keine schöne, weil unheilbar, aber wenigstens weiß ich woran ich bin. Im Januar 26 habe ich eine Höherstufung von Pflegegrad 3 beantragt und bisher wurde 3x abgelehnt – es wurde ignoriert, dass die Ärzte sogar Pflegegrad 5 empfahlen und mir 100% Schwerbehinderung mit Hilflosigkeit und Begleitung bescheinigt wurde, aufgrund von Lähmungen in Beinen, Armen, Hände und Sprache, Atemmuskulatur und Schlucken die im fortgeschrittenen Stadium sind und 24h Betreuung erfordern und nur noch flüssige Astronauten Nahrung möglich ist.
Die 1. medizinische Begutachtung dauerte ca. 3 bis 4 Minuten maximal, trotz Rollstuhl wegen gelähmten Beinen und beginnenden Lähmungen der Hände und Arme: Abgelehnt.
2. Begutachtung telefonisch, ca. 10 Minuten, bei der ich weitere Verschlechterung meldete: Abgelehnt, ohne persönliche Begutachtung!
Beim 3. Widerspruch wurde nur noch nach Aktenlage entschieden, ohne die Befunde der Uniklinik Gießen einzubeziehen und ohne medizinische Begutachtung des medizinischen Dienstes: wieder abgelehnt.
Jetzt ist der #VDK dran, da sich bei mir monatlich ca. 350 Euro Pflegekosten anhäufen, die erstens schon mit Pflegegrad 4 abgedeckt gewesen wären und zweitens mein 18 jähriger Sohn erben wird, der letztes Jahr schon seinen Papa beerdigen musste.
Mir wurden ungefähr 2 bis 6 Monate gegeben und ich habe das Gefühl, dass man es in die Länge ziehen will, jetzt schon 7 Monate, damit nach meinem Tod nicht mehr gezahlt werden muss!
Als wäre das nicht #Skandal genug , geht es mit den Hilfsmitteln weiter: auf den E-Rollstuhl warte ich seit November! also selbst gekauft.
In mein selbstfinanziertes, barrierefrei umgebautes Bad/Wohnung komme ich nicht, da der Sitzlift mit meinen Lähmungen, trotz personeller Hilfe, nicht unfallfrei zu nutzen ist (mehrere Stürze, in der Notaufnahme begrüßt man mich schon mit Namen)
Ich wohne aktuell in einem Kellerraum mit Rampe, ohne Waschbecken (Plastikschüssel zum Waschen) und 3x dürft ihr raten: selbst gekauften Toilettenstuhl – auf Rezept wurde mir ein mit meiner Erkrankung nicht nutzbarer geliefert, der nicht umgetauscht wird.
Jenny’s Pflegedienst leistet Unglaubliches und spricht mir noch Mut zu – herzlichen Dank an dieser Stelle, dass ihr mir, zusammen mit Maksym, der mich aus christlicher Nächstenliebe Tag und Nacht versorgt, ein selbstbestimmtes Leben Zuhause ermöglicht ❤️

#ALS #skandal #pflege #selbstbestimmung #deutschland #pflegekasse

Hundepfoten im Winter

Für unsere Pfötchen ist das aktuelle Wetter ziemlich anstrengend. Die Straßen werden mit Streusalz gestreut und das brennt an unseren Pfoten. Mona ist ja schon älter und hat auch mehr Behaarung zwischen den Zehen als ich und es bilden sich immer wieder Schneeklumpen. Sie braucht deshalb mehr Pflege als ich. Um dies zu vermeiden kann man beim Tierarzt die Haare vor dem Winter etwas stutzen lassen. Selber sollten das Frauchen oder Herrchen nicht machen, da es zu Verletzungen führen kann. Im Winter macht Frauchen kürzere Gassirunden und wischt uns danach mit klarem Wasser die brennenden Pfötchen ab, damit wir das Streusalz nicht ablecken – das ist sehr ungesund. HundepfotenEs ist nicht zu empfehlen, Seife beim Waschen zu gebrauchen, dadurch trocknen die ohnehin belasteten Hundepfoten noch schneller aus und können rissig werden. Zimmerkühles Wasser und ein Microfasertuch finde ich am besten. Für empfindlichere Hunde oder zur Vorbeugung kann man vor dem Spaziergang Hirschtalg, Vaseline oder andere Pflegemittel nutzen. Dabei sollte man aber auf die Inhaltsstoffe achten, da die meisten Hunde einen Teil davon ablecken. Diese Cremes fetten, wirken wie ein wasserabweisendes Schutzschild für Schneeklumpen, Eis oder Salz und bewahren die Pfoten davor aufzureißen oder spröde zu werden. Wir raten davon ab, kommerzielles Melkfett zu verwenden. Es besteht zum Teil aus Mineralölen und weiteren schädlichen Zusätzen. Sie schmieren zwar gut, haben aber keine pflegende Eigenschaften. Stattdessen empfiehlt sich ein reines Naturprodukt wie Hirschtalg oder Melkfett aus rein-pflanzlichen Fetten zu verwenden. Wald – und Feldwege bieten sich mit dem Hund im Winter besonders an, denn dort wird meistens nicht mit Salz oder Sand gestreut.