Eine Katze hat mich verhauen

… mich, einen 51 kg Hund.
Unglaublich, aber wahr, dass die sich das getraut hat!

Als wir beim Spazierengehen einen Hund trafen der mit einer Katze zusammen Gassi ging, war richtig was los.
Ich hatte die Katze schon längst gerochen, aber mich ruhig verhalten, dann stürmte ich los.
Kalli mein Assistent sah nun erst mal was da überhaupt Masse ist.
Ich auf die Katze stürmend und Kalli knöpfte sich laut bellend den Hund vor. Frauchen hatte Glück das wir in verschiedene Richtungen liefen, so landete sie nicht bäuchlings im Matsch, sondern ihre Arme wurden etwas zwangsjackenverschränkt gedehnt. In Gedanken suchte sie schon nach einem freien Termin in ihrem Kalender für den Orthopäden.
Als Kalli der Hund langweilig wurde, weil der brav war und nicht mitbellte, half er mir bei der Katze und bellte diese an.
(Ich bell ja nicht, das ist mir zu laut – ich lasse bellen)
Die Katze fand Kallis Gebelle gar nicht lustig und verwandelte sich in einen Igel. Ich noch staunend über die Verwandlung, erlebe fassungslos wie sie erst mich, dann Kalli und wieder mich anschaut und ZACK hatte ich eine blutige Nase.

So war das.

Mein neuer Kumpel und Assistent Kalli

Als wir unser Mitgliedsjournal von Aktion Tier – Menschen für Tiere e.V. lasen, entdeckten wir diese Anzeige.

vermittlungFrauchen war gleich begeistert, ich noch nicht, da ich ja nicht wußte was auf mich zukommt. Als wir zum Tierheim in Kranenburg-Mehr fuhren, waren wir alle ganz schön aufgeregt.

Herrchen & Frauchen ließen mich erst mal im Auto um Kalli zu holen.

 

Als sie mich zum Spaziergang abholten, zeigte ich Kalli erst mal die komplette Pracht meiner Zähne, damit er gleich weiß mit wem er es zu tun hat. Kann ja nicht einfach jeder kommen und sich bei meiner Familie einschleimen.

Auf dem Spaziergang fand ich ihn ganz nett, verbot ihm aber mit Frauchen & Herrchen zu schmusen. Frauchen war dann etwas beunruhigt, dass ich Kalli etwas tun könnte und rief ihre Cousine von der Hundeschule  Teamwork an und ließ sich Tipps zur positiven Konditionierung geben. Ich durfte anstatt hinten, mit auf die Rückbank zur Familie und bekam was Leckeres. Kalli durfte alleine hinten ins Auto und bekam auch was. Dann fuhren wir die ca. 300 km nach Hause.

Zu Hause angekommen machten wir einen großen Nachtspaziergang. So konnten wir uns nach der langen Fahrt die Beine vertreten und unsere P-Mails lesen & schreiben. Etwas besser gelaunt ging es dann in mein Revier und zur Verteilung der Schlafplätze und Futternäpfe. Da Kalli von meinen Näpfen fern blieb, lief das Abendfressen recht entspannt & zügig ab.

 

Bei den Deckchen gab es dann das Problem, dass Kalli nicht auf sein vorgesehenes Plätzchen wollte, da es mir zu dicht war.
Kalli suchte sich dann einen Platz im Wohnzimmer, dort legten wir ihm dann sein Deckchen hin und wir schliefen wie ein Sack Steine.
In den nächsten Tagen ließ ich Kalli dann auf sein Plätzchen, aber er fand Frauchens Sofa, dass er zwischenzeitlich entdeckt hatte, viel besser
(was Frauchen nicht so gut fand).

 

Sofa_Anschleich

 

Nachdem Frauchen ihn immer wieder runterief und ihn mit Leckerlie auf sein Deckchen lockte, ich dem Ganzen mitessend beiwohnte und hoffte Kalli schafft neue Sofagesetze, wurde er langsam bestechlich.

 

 

 

Als Frauchen noch ein Kuscheldeckchen drauflegte knickte er ein und schläft nun wie ich auf 2 Decken.

Kalli_DeckchenNun geht er täglich bei mir in die Lehre, ich bin ja schon 7 und Kalli erst 2. Wie es weitergeht werde ich hier in der KALLI GALERIE berichten.

Kalli mein Assistent

 

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Hundehaltung in der Mietwohnung

Als Hund in einer Mietwohnung hat man es gar nicht so leicht, wie man denkt. Nicht nur, dass man nicht so viel Freiraum hat wie in einem eigenen Haus mit Garten, es spielt auch die Sympathie und das Wohlwollen des Vermieters eine große Rolle. Mein Frauchen hatte mit meinem Vorgänger Luigi Glück, da der Vermieter so beeindruckt war, dass Luigi nicht gebellt hat, wenn es klingelte, bekam er eine Sondergenehmigung. Er durfte, obwohl im Mietvertrag Haustiere wie Hunde und Katzen verboten waren, trotzdem bleiben. Diese Abmachung wurde mündlich ausgemacht und von allen Parteien eingehalten, auch von Luigi, der sich weiterhin ruhig verhielt und keinen Schaden anrichtete, so dass kein Nachbar gegen ihn Einspruch erhob. Wie es ausgegangen wäre, wenn ein Nachbar sich gestört gefühlt oder sich beschwert hätte, lässt sich nur vermuten, da ja schriftlich nichts vereinbart war.

Da hat Frauchen Glück gehabt. Vielen ergeht es da anders, wie sich in Gerichtsurteilen zur Hundehaltung in Mietwohnungen lesen lässt. Vielen ist es nicht bewusst, dass Kleintierhaltung nicht gleich Hundehaltung ist.
Wenn in einem Mietvertrag Kleintierhaltung erlaubt ist, heißt dies noch lange nicht, dass auch ein Hund gehalten werden darf.
Man sollte sich deshalb gut informieren, was im eigenen Mietvertrag drin steht und ob dies auch rechtens ist. Einige Vermieter setzen Mietverträge auf, manche aus Unkenntnis, andere absichtlich, die nach dem Gesetz nicht gültig sind.
Deshalb sollte man sich gut informieren, was im Bereich Haustierhaltung erlaubt ist und was nicht. Ein Tier wieder abschaffen zu müssen, ist für alle Beteiligten ein trauriges Ereignis und sollte vermieden werden.

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